Der Katholische Deutsche Frauenbund Viernheim hat mit dem „Solibrot“ eine Spendensumme von insgesamt 370 Euro erreicht. Der KDFB nahm mit seinen Kooperationspartnern zum fünften Mal an der Misereor-Aktion teil.

Von Aschermittwoch bis Karsamstag gab es täglich das besondere Viernheimer Solibrot in der „Vernemer Backstub“ in der Wasserstraße und im „Café Kempf“ in der Innenstadt zu kaufen. Bei Birgit’s Bäckerladen in der Weinheimer Straße war eine Spendenbox aufgestellt. Außerdem haben die Frauenbund-Damen zweimal selbst die Solibrote verkauft – nach einer Frauenmesse und an einem Stand beim Ostermarkt im Bürgerhaus.

50 Cent von jedem verkauften „Solibrot“-Laib gingen direkt in die Solibrotkasse. Nach Ostern haben Jutta Beiner, Richard Kempf und Birgit Schumacher sowie der Frauenbund den großen Kassensturz gemacht und die drei Solibrot-Spendenboxen geleert. Als Münzen und Scheine gezählt waren, stand das Ergebnis von 370 Euro fest. Der Erlös wird an Misereor weiter geleitet.

Die Solibrot-Aktion dient dazu, Projekte für Frauen und Familien in Afrika und Lateinamerika zu unterstützen. Der KDFB Viernheim hat sich erneut für ein Projekt gegen den grausamen Brauch der weiblichen Beschneidung in Tansania, Äthiopien, Mali und Ägypten entschieden. Die Mädchen und Frauen leiden oft ein Leben lang unter den Folgen des Eingriffs, der meist ohne Betäubung unter unhygienischen Bedingungen vorgenommen wird; mit Rasierklingen, Scheren, Scherben oder rostigen Messern. Misereor sorgt in den afrikanischen Ländern für umfassende Beratung, klärt über die Risiken auf und setzt sich dafür ein, dass weibliche Genitalverstümmelung ein Ende hat.

Text: Sandra Usler

Fotogalerie Solibrot-Verkauf

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