Der Katholische Deutsche Frauenbund Viernheim hat mit dem „Solibrot“ eine Spendensumme von insgesamt 270 Euro erreicht. Der KDFB nahm mit seinen Kooperationspartnern zum sechsten Mal an der Misereor-Aktion teil.

Von Aschermittwoch bis Karsamstag gab es täglich das besondere Viernheimer Solibrot in der „Vernemer Backstub“ in der Wasserstraße 69 und im „Café Kempf“ in der Rathausstraße 29 zu kaufen. 50 Cent von jedem verkauften „Solibrot“-Laib gingen direkt in die Solibrotkasse. Bei Birgit’s Bäckerladen in der Weinheimer Straße 28 und im „Café am Eck“ in der Kreuzstraße 91 war eine Spendenbox aufgestellt.

Außerdem haben die Frauenbund-Damen dreimal selbst die Solibrote verkauft – nach einer Frauenmesse, beim Fastenessen des Eine-Welt-Kreises und bei der Coffee-Stop-Aktion im Weltladen.

In den vergangenen Tagen haben Jutta Beiner, Bettina und Richard Kempf, Katarina Ringhof und Birgit Schumacher sowie der Frauenbund den großen Kassensturz gemacht und die Solibrot-Spendenboxen geleert. Als Münzen und Scheine gezählt waren, stand das Ergebnis von 270 Euro fest.

Der Erlös der Viernheimer Solibrot-Aktion wird an Misereor weitergeleitet. Die Organisation unterstützt damit Projekte für Frauen und Familien in Afrika und Lateinamerika. Der Diözesanvorstand des KDFB hat sich diesmal für ein Projekt in Kenia entschieden. Dort sollen Mädchen, die auf der Straße leben, neue Perspektiven geboten werden. Misereor arbeitet in Nairobi mit „Rescue Dada Centre“ zusammen. Die Initiative hilft Straßenmädchen, eine Unterkunft zu finden und ermöglicht eine Schul- und Berufsausbildung.

Text: Sandra Usler

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