Beim M“-Fest überreichen die Vorstandsmitglieder des Katholischen Deutschen Frauenbunds Viernheim ihre diesjährigen Spenden. Das „M“ steht für Maria und Mai und in diesem Jahr auch für Musik. Denn die „Marienherzen“ und Saxofonist Uwe Brinkmann sorgen für passende musikalische Untermalung. Und das „M“ bedeutet auch Money, auf Deutsch „Geld“. Denn seit Jahren ist es üblich, dass der Frauenbund mit dem Erlös der Frauenfastnacht karitative, kirchliche, soziale oder gesellschaftliche Zwecke unterstützt. In diesem Jahr wird der Betrag von 4.250 Euro ausgeschüttet, der sich wie immer auf mehrere Projekte verteilt.

Der größte Scheck über 1.000 Euro geht an das Jugendwerk Brebbia am Lago Maggiore. Die Einrichtung, die von Frauenbund-Mitglied Regina Kaminski geleitet wird, besteht seit den 60er Jahren. Gaby Schnabel, die im Vorstand des Trägervereins Brebbia ist, berichtet, dass man in Italien schon überlegt hat, was man mit der Viernheimer Spende macht: „Es wird neue Bettwäsche angeschafft“, verkündet sie.

500 Euro gehen an die Deutsche Leukämie-Forschungshilfe (DLFH). Vorstandsvorsitzender Martin Stachniss erzählt von den Aufgaben des Vereins: die Krebsforschung zu unterstützen und sich um die Patienten zu kümmern. Zu den verschiedenen Initiativen gehört auch die „Wunschbox“, die kranken Kindern innigste Wünsche erfüllt. „Vielleicht setzen wir auch einen Teil für unsere Ü18-Gruppe ein, in der wir junge Erwachsene begleiten“, überlegt Stachniss.

Die gleiche Summe können Inge Adler und Ursula Scheidel an den Kinderschutzbund geben. „Und wir haben viele Baustellen, wo wir das Geld einsetzen können“, freut sich Petra Schander über die Zuwendung. So könne man die „Rappelkiste“, die Hausaufgabenbetreuung für Kinder sozial schwacher Familien, unterstützen oder auch den Flüchtlingstreff, in dem Familien zum Beispiel hiesige Brettspiele kennenlernen.

Der Verein „Yaa Soma“ erhält 250 Euro, die an zwei burkinische Frauen gehen soll. Die Afrikanerinnen kommen im Juni nach Viernheim und brauchen ein „Taschengeld“ für ihre Unternehmungen. Beate Stumpf bedankt sich mit der deutschen Übersetzung von Yaa Soma: „Es ist gut.“

Weitere 1.000 Euro werden zu einem späteren Zeitpunkt an ein fünftes Projekt gespendet. Der KDFB unterstützt mit dem Erlös aus der Fastnacht auch die beiden Pfarrgemeinden Johannes XXIII. und St. Hildegard-St. Michael, die ihre Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Proben zur Verfügung stellen.

Text: Sandra Usler

Fotogalerie M-Fest

Share This